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Garstufen eines Steaks

Das perfekte Steak – vom Kauf bis zur perfekten Zubereitung

So machst Du das perfekte Steak


Das perfekte Steak – vom Kauf bis zur perfekten Zubereitung

So machst Du ganz einfach das perfekte Steak

Du willst zuhause ein perfektes Steak zubereiten? Dann bist Du hier genau richtig. Ein gutes Steak ist kein Zufall, sondern das Ergebnis aus gutem Fleisch, starker Hitze, sauberem Timing und der passenden Kerntemperatur.

In diesem Artikel zeigen wir Dir Schritt für Schritt, worauf es beim perfekten Steak wirklich ankommt, welcher Cut zu Dir passt und wie Du Dein Steak in der Pfanne oder auf dem Grill perfekt zubereitest.

👉 Wenn Du direkt wissen willst, wie Du Dein Steak perfekt brätst oder grillst, findest Du hier die genaue Anleitung: Steak richtig braten oder grillen

 

 

Schritt 1: Das perfekte Steak kaufen

Das perfekte Steak beginnt immer beim richtigen Fleisch. Denn egal wie gut Du grillst oder brätst – ohne guten Cut wird es kein perfektes Ergebnis.

Bei den Beefbandits findest Du eine große Auswahl an hochwertigen Steak Cuts – vom klassischen Rumpsteak über saftiges Ribeye bis hin zum edlen Filet oder imposanten Tomahawk Steak.

Hier findest Du Dein perfektes Steak

Unser Tipp: Wenn Du unsicher bist, starte mit einem Ribeye oder Rumpsteak – damit machst Du nichts falsch.

 

Welches Steak passt zu Dir?

Das perfekte Steak gibt es nicht – aber Dein perfektes Steak schon. Entscheidend ist, was Du willst:

  • Saftig & intensiv: Ribeye / Entrecôte
  • Zart & mager: Filet
  • Klassisch & kräftig: Rumpsteak
  • Besonders & aromatisch: Flank oder Tri-Tip

Wichtig: Für ein perfektes Steak sollte sich der Cut zum Kurzbraten oder Grillen eignen.

Mehr zu den einzelnen Cuts findest Du auch in unserem Fleischlexikon.


Welche Steak Cuts gibt es?

Zunächst einmal ist Geschmack was Wundervolles – aber eben auch was sehr Individuelles. Der eine mag es deftiger im Geschmack, der andere weniger kräftig. Daher gibt es auch nicht sowas wie das eine perfekte Steak! Es gibt ganz viele davon und eines wird genau dein bestes Steak sein.

Hüft- oder Rumpsteaks sind die gängigsten Steaks, die in Deutschland gekauft werden. Steakhäuser bieten zudem oft Rinderfilet oder Ribeye Steaks an. Dabei gibt es aber noch viele weitere Cuts, wie das Bürgermeisterstück, auch Tri-Trip genannt oder das Hanging Tender – Onglet oder im Nierenzapfen.

Für ein Steak ist erstmal nur entscheidend, dass es sich zum Kurzbraten oder Kurzgrillen eignet – das heißt, dass es nicht über Stunden langsam gegart werden muss, sondern durch den Einsatz vom Pfanne oder Grill zubereitet werden kann.


Die wichtigsten Steak Cuts im Überblick

Ribeye / Entrecôte

Das Ribeye (Entrecôte) stammt aus dem vorderen Rücken und ist besonders saftig. Das typische Fettauge sorgt für intensiven Geschmack und eine starke Marmorierung.

Perfekt für: saftige, aromatische Steaks vom Grill oder aus der Pfanne.

Filet / Tenderloin

Das Filet ist das zarteste Stück vom Rind. Es ist sehr mager und feinfasrig, da der Muskel kaum beansprucht wird.

Perfekt für: butterzarte Steaks mit mildem Geschmack – ideal für die Pfanne.

Rumpsteak

Das Rumpsteak stammt aus dem hinteren Rücken und ist ein echter Klassiker. Der Fettrand sorgt für Geschmack und hält das Fleisch saftig.

Perfekt für: alle, die ein kräftiges, klassisches Steak wollen.

T-Bone Steak

Das T-Bone kombiniert zwei Cuts in einem: Filet und Entrecôte, getrennt durch den markanten Knochen. Das sorgt für intensiven Geschmack und ein echtes Steak-Erlebnis.

Perfekt für: große Steaks vom Grill mit maximalem Geschmack.

Porterhouse Steak

Das Porterhouse ist die größere Version des T-Bone mit deutlich größerem Filetanteil. Saftig, intensiv und beeindruckend auf dem Grill.

Perfekt für: alle, die Filet und Geschmack kombinieren wollen.

Tri-Tip / Bürgermeisterstück

Das Tri-Tip ist ein dreieckiger Cut aus der Keule. Es ist kurzfaserig, fein marmoriert und sehr aromatisch.

Perfekt für: kräftige Steaks mit etwas mehr Biss und viel Geschmack.

Clubsteak

Das Clubsteak ist ein T-Bone ohne Filetanteil. Es hat einen Knochen und ein fein marmoriertes Fleisch mit mildem Eigengeschmack.

Perfekt für: Fans von klassischen Steakhouse-Steaks mit Knochen.

Tomahawk Steak

Das Tomahawk ist ein Ribeye mit extra langem Knochen. Es ist dick geschnitten, stark marmoriert und ein echtes Highlight auf dem Grill.

Perfekt für: große Steaks, die Eindruck machen und richtig saftig sind.

Flank Steak

Das Flank Steak kommt aus der Bauchregion und ist flach, aromatisch und leicht faserig. Wichtig: immer gegen die Faser schneiden.

Perfekt für: kräftigen Geschmack und schnelle Zubereitung.


Schritt 2: Die Vorbereitung für das perfekte Steak

Wenn Dein Steak tiefgefroren ist, taue es am besten langsam über Nacht im Kühlschrank auf.
Alternativ kannst Du es in einem kalten Wasserbad für ca. 1–2 Stunden auftauen.

Solltest Du diese Zeit nicht haben, gibt es einen einfachen Trick: Nimm einen Topf und stelle ihn auf den Kopf. Lege darauf das verpackte, tiefgefrorene Steak. Nimm einen zweiten Topf, fülle ihn mit lauwarmem Wasser und stelle ihn auf das Steak. Dadurch wird es durch den Energietausch schnell und schonend aufgetaut.

Dein Steak sollte vor dem Grillen oder Braten mindestens 30 Minuten aus der Kühlung sein.

Tupfe das Steak vor dem scharfen Angrillen oder Anbraten mit Küchenpapier ab. Das verhindert übermäßiges Spritzen und sorgt für eine bessere Kruste.

Steak vorher oder nachher salzen?
Die Beefbandits empfehlen, das Steak vor der Zubereitung zu salzen. Pfeffer kommt immer erst nach dem Braten.


Schritt 3: Die richtige Pfanne oder der richtige Grill für das perfekte Steak

Generell ist dem Steak die Hitzequelle erst einmal egal – Hitze ist Hitze. Wichtig ist nur, dass sie ausreichend hoch ist. Das kann ein Gasgrill sein oder eine Feuerplatte. Ein Holzkohlegrill kann ein perfektes Steak ebenso zubereiten wie ein Elektrogrill mit ausreichend Leistung. Natürlich sind Oberhitzegrills wie ein Beefer ideal für die Steakzubereitung, aber auch ein Lavasteingrill funktioniert problemlos

Eine Pfanne sollte die Hitze gut verteilen können und sehr heiß werden. Dafür eignen sich besonders schwere Pfannen aus Gusseisen oder Edelstahl – aber auch mit beschichteten Pfannen lässt sich ein Steak ordentlich braten.


Schritt 4: Wie oft wende ich das perfekte Steak?

Die Antwort ist ganz einfach: So oft Du möchtest – aber immer erst, wenn es sich von alleine löst. Es gibt keine feste Regel, wie oft ein Steak gewendet werden muss. Manche wenden nach 90 Sekunden, andere alle 15 Sekunden, wieder andere lassen es länger liegen. Das hängt auch von der Hitzequelle und deren Leistung ab.

Generell gilt: Wende das Steak erst, wenn es sich leicht vom Rost oder von der Pfanne löst. Und bitte niemals ein gutes Steak mit einer Gabel wenden.

In der Pfanne solltest Du hoch erhitzbares Öl oder noch besser Butterschmalz verwenden – niemals Butter oder Olivenöl. Beim Grillen kann es helfen, den Rost vorher leicht einzufetten.


Schritt 5: Welche Hitze für das perfekte Steak?

Pfanne und Rost sollten eine Temperatur von mindestens 200°C haben, wenn Du das Steak auflegst. Mehr ist oft besser – dann solltest Du das Fleisch aber gut im Blick behalten, damit es nicht verbrennt.

In der Pfanne solltest Du niemals mehr als zwei Steaks gleichzeitig zubereiten, da sonst die Temperatur zu stark abfällt. Wir wollen das Steak schließlich braten – und nicht kochen. 


Schritt 6: Die Kerntemperatur bzw. Brat- und Grilldauer

Die Dauer der Zubereitung hängt stark von Grill, Pfanne und Dicke des Fleisches ab. Deshalb lässt sich keine pauschale Zeit angeben.

Die beste Methode ist die Messung der Kerntemperatur. Dafür gibt es mittlerweile günstige und zuverlässige Thermometer.

Kerntemperatur Steak – Rind

  • unter 45°C: Blue Rare – lauwarm, roher Kern
  • 45–52°C: Rare – roter Kern
  • 53–56°C: Medium Rare – warm, roter Kern
  • 57–60°C: Medium – rosa Kern
  • 61–65°C: Medium well – leicht rosa bis grau
  • über 65°C: Well done – komplett durch

Die richtige Kerntemperatur entscheidet darüber, ob Dein Steak perfekt wird oder nicht. Bei Rinder-Steak empfehlen wir Medium-Rare bis Medium.

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Schritt 7: Ruhe bitte! Das perfekte Steak!

Du sollst jetzt nicht ruhig sein – aber Dein Steak schon. Gib ihm nach der Zubereitung kurz Zeit zu entspannen.

1–2 Minuten außerhalb von Grill, Pfanne oder Ofen reichen völlig aus. Dadurch verteilt sich der Fleischsaft im gesamten Steak und sorgt für mehr Saftigkeit und besseren Geschmack.


Autor: Bill von den Beefbandits
Bill von den Beefbandits
Das ist Bill von den Beefbandits. Unser Bandenmitglied für News, Rezepte und mehr. 

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