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Neapolitanische Pizza selber machen – so gelingt dir echte Pizza wie in Neapel

Neapolitanische Pizza selber machen: luftigem Rand, dünner Boden & echtes Leopardenmuster – so geht Pizza wie in Neapel


Neapolitanische Pizza selber machen – so gelingt dir echte Pizza wie in Neapel

Neapolitanische Pizza selber machen klingt komplizierter, als es eigentlich ist. Entscheidend sind vor allem drei Dinge: guter Teig, hohe Hitze und wenige, hochwertige Zutaten.

Der typische Boden ist dünn und weich, der Rand luftig und leicht gebräunt. Dazu kommen Tomatensauce, Mozzarella, Basilikum und etwas Olivenöl – mehr braucht es für eine klassische Pizza Margherita nach neapolitanischer Art nicht.

Mit unserem neapolitanischen Pizzateig machst du dir das Ganze besonders einfach: Der Teig hat bereits rund 48 Stunden Teigruhe hinter sich, ist vollständig gereift und muss nur noch aufgetaut, ausgezogen, belegt und gebacken werden.


Was macht neapolitanische Pizza so besonders?

Neapolitanische Pizza stammt aus Neapel und gilt für viele als die ursprünglichste Form der Pizza. Sie lebt nicht von viel Belag, sondern von einem perfekt gereiften Teig, sehr hoher Hitze und wenigen guten Zutaten.

Typische Merkmale sind:

  • dünner, weicher Boden in der Mitte
  • luftiger, aufgegangener Rand
  • wenige hochwertige Zutaten
  • kurze Backzeit bei sehr hoher Temperatur
  • typische dunkle Punkte am Rand, das sogenannte Leopardenmuster

Wenn du noch tiefer in Herkunft, Teig, Regeln und Unterschiede eintauchen möchtest, findest du hier unseren großen Überblick: Neapolitanische Pizza – alles, was du wissen musst.


Zutaten für neapolitanische Pizza Margherita

Für eine klassische Pizza Margherita nach neapolitanischer Art brauchst du nur wenige Zutaten.

Zutaten für 1 Pizza

  • 1 neapolitanischer Pizzateig
  • 3–4 EL Tomatensauce
  • 100–120 g Fior di Latte, Mozzarella oder Büffelmozzarella
  • einige Blätter frisches Basilikum
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz
  • Mehl oder Semola für die Arbeitsfläche


Neapolitanische Pizza selber machen – Schritt für Schritt

1. Pizzateig richtig vorbereiten

Lasse den neapolitanischen Pizzateig vollständig auftauen. Wichtig: Der Teig sollte vor dem Formen nicht eiskalt sein. Wenn er etwas Temperatur angenommen hat, lässt er sich deutlich besser ausziehen und reißt nicht so schnell.

Unser BEEFBANDITS Neapolitanischer Pizzateig ist bereits fertig gereift und komplett gegangen. Du musst ihn also nicht mehr selbst ansetzen oder lange fermentieren lassen.

2. Arbeitsfläche vorbereiten

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl oder Semola. Nimm nicht zu viel, sonst kann überschüssiges Mehl beim Backen verbrennen und bitter schmecken.

3. Teig von Hand ausziehen

Drücke den Teig vorsichtig mit den Fingern von innen nach außen. Wichtig ist, dass du den Rand nicht platt drückst. Genau dort sitzt die Luft, die später für den typischen neapolitanischen Rand sorgt.

Ziehe den Teig vorsichtig auf etwa 28–30 cm Durchmesser aus. Ein Nudelholz solltest du nicht verwenden, denn damit drückst du die Luft aus dem Teig.

Eine genaue Anleitung findest du hier: Neapolitanischen Pizzateig richtig ausziehen – ohne Nudelholz.


4. Pizza belegen

Verteile die Tomatensauce dünn auf dem Teig. Weniger ist hier mehr: Zu viel Sauce macht die Pizza schnell weich und matschig.

Gib anschließend Mozzarella auf die Pizza. Wenn der Mozzarella sehr feucht ist, solltest du ihn vorher etwas abtropfen lassen oder leicht ausdrücken. So bleibt der Boden besser.

Zum Schluss kommen ein paar Blätter Basilikum, etwas Salz und ein Schuss Olivenöl dazu.


5. Pizza heiß backen

Backe die Pizza bei möglichst hoher Temperatur. Ideal ist ein Pizzaofen mit 400–500 °C. Dann braucht die Pizza nur etwa 90–120 Sekunden.

Im normalen Backofen solltest du mit Pizzastein oder Pizzastahl arbeiten und den Ofen so heiß wie möglich vorheizen. Je nach Ofen dauert die Pizza dann etwa 5–8 Minuten.

Backzeiten für neapolitanische Pizza

  • Pizzaofen bei 400–500 °C: ca. 90–120 Sekunden
  • Backofen mit Pizzastahl: ca. 5–7 Minuten
  • Backofen mit Pizzastein: ca. 6–8 Minuten
  • Backblech: möglich, aber weniger ideal für den typischen neapolitanischen Rand

Wichtig ist: Der Ofen muss richtig heiß sein. Heize Pizzastein oder Pizzastahl mindestens 30–45 Minuten vor, damit genug Hitze gespeichert wird.


Der Trick für den luftigen Rand und das Leopardenmuster

Das typische Leopardenmuster entsteht durch extreme Hitze. Dabei bilden sich kleine dunkle Punkte auf dem Rand, während der Teig in kurzer Zeit stark aufgeht.

Damit das klappt, brauchst du:

  • gut gereiften Pizzateig
  • hohe Backtemperatur
  • kurze Backzeit
  • nicht zu viel Belag
  • einen Rand, der beim Formen nicht plattgedrückt wurde

Genau deshalb ist die richtige Teigführung so wichtig. Unser neapolitanischer Pizzateig hat bereits 48 Stunden Teigruhe hinter sich und ist dadurch besonders aromatisch, elastisch und luftig.


Häufige Fehler beim Pizza selber machen

  • Teig zu kalt verarbeitet: Kalter Teig zieht sich zusammen und lässt sich schlecht formen.
  • Mit dem Nudelholz ausgerollt: Dadurch geht die Luft aus dem Rand verloren.
  • Zu viel Sauce oder Käse: Die Pizza wird weich und wässrig.
  • Ofen nicht heiß genug: Der Rand geht schlechter auf und der Boden wird eher trocken als luftig.
  • Zu lange gebacken: Neapolitanische Pizza braucht kurze, intensive Hitze.


Welche Beläge passen auf neapolitanische Pizza?

Klassisch ist die Pizza Margherita mit Tomate, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl. Ebenfalls sehr beliebt ist die Pizza Marinara mit Tomatensauce, Knoblauch, Oregano und Olivenöl – ganz ohne Käse.

Daneben gibt es viele weitere Varianten wie Diavola, Bufalina, Salsiccia oder Capricciosa. Einen Überblick findest du hier: Die beliebtesten neapolitanischen Pizzen.


Neapolitanische Pizza oder American Pizza?

Neapolitanische Pizza ist weich, luftig und elastisch. Der Rand geht stark auf, die Mitte bleibt dünn und der Belag ist eher reduziert.

Die American Pizza ist dagegen knuspriger und etwas stabiler im Biss. Sie eignet sich perfekt, wenn du einen dünneren, crunchigeren Boden möchtest.

Beide Varianten haben ihren eigenen Charakter – am Ende ist es Geschmackssache. Für Pizza wie in Neapel ist der neapolitanische Teig aber klar die richtige Wahl.


Neapolitanische Pizza selber machen ist einfacher als gedacht

Neapolitanische Pizza selber machen gelingt auch zuhause, wenn Teig, Hitze und Belag stimmen. Der Teig sollte gut gereift sein, der Ofen möglichst heiß und der Belag bewusst reduziert.

Mit dem BEEFBANDITS Neapolitanischen Pizzateig sparst du dir die lange Teigführung und kannst direkt loslegen: auftauen, ausziehen, belegen, backen.

So holst du dir echte Pizza Napoletana mit luftigem Rand, weichem Boden und typischem Leopardenmuster direkt nach Hause.

Autor: Bill von den Beefbandits
Bill von den Beefbandits
Das ist Bill von den Beefbandits. Unser Bandenmitglied für News, Rezepte und mehr. 

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