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Tafelspitz - Alles was Du wissen musst ! Vom Tafelspitz Cut bis zum Gericht

Tafelspitz: Ein österreichischer Klassiker aus zartem Rindfleisch, langsam in Brühe gegart und mit traditionellen Beilagen serviert.



Tafelspitz - Alles was Du wissen musst 
Vom Tafelspitz Cut bis zum Gericht

Tafelspitz - Der Cut

Steckbrief:

  • Bezeichnung: Tafelspitz
  • Fleischart: Rindfleisch
  • Lage: Hinterer Teil der Hüfte
  • Form: Dreieckig
  • Fettgehalt: Mäßig, mit einer Fettschicht auf der Oberseite
  • Struktur: Feinfasrig und zart
  • Verwendung: Perfekt für langsames Garen, z.B. Kochen oder Schmoren


Der Tafelspitz ist ein besonderer Cut aus dem hinteren Teil der Rinderhüfte. Er ist dreieckig geformt und zeichnet sich durch eine feine Struktur sowie eine moderate Fettmarmorierung aus. Die Fettschicht auf der Oberseite sorgt beim langsamen Garen für zusätzlichen Geschmack und Saftigkeit. Dieser Cut ist ideal für Gerichte wie das traditionelle österreichische bzw deutsche Gericht Tafelspitz, bei dem das Fleisch in einer würzigen Brühe gekocht wird, bis es zart und aromatisch ist.


Was ist Tafelspitz? Welches Fleisch ist Tafelspitz?

Tafelspitz ist ein spezieller Cut aus dem hinteren Teil der Rinderhüfte, nahe dem Schwanzstück. Dieser Bereich des Rindes ist besonders bekannt für seine Zartheit und feinfaserige Struktur. Der Tafelspitz hat eine dreieckige Form und eine deutliche Fettschicht auf der Oberseite, die während des Garens für zusätzlichen Geschmack und Saftigkeit sorgt.

Das Fleisch ist ideal für langsames Garen, wodurch es besonders zart und aromatisch wird. Traditionell wird Tafelspitz in einer Brühe mit Wurzelgemüse, Gewürzen und Kräutern gekocht, was dem Fleisch einen reichhaltigen und vollen Geschmack verleiht.

Besondere Merkmale:

  • Fettschicht: Die Fettschicht auf der Oberseite des Tafelspitzes schmilzt während des Garprozesses und trägt zur Saftigkeit des Fleisches bei.
  • Feinfaserig: Die feine Faserstruktur des Fleisches sorgt für eine zarte Konsistenz, die beim Kochen erhalten bleibt.
  • Geschmack: Der Cut nimmt die Aromen der Kochbrühe gut auf und entwickelt einen intensiven Geschmack, der typisch für traditionelle Gerichte wie das österreichische Tafelspitz ist.

Tafelspitz - Das Gericht und seine Entstehung

Neben dem Cut ist Tafelspitz auch ein klassisches österreichisches Gericht, bei dem ein spezieller Cut vom Rindfleisch in einer würzigen Brühe gekocht wird, bis er zart und aromatisch ist. Das Fleisch, der sogenannte Tafelspitz, stammt aus dem hinteren Teil der Rinderhüfte und ist für seine feinfaserige Struktur und moderate Fettmarmorierung bekannt.

Das Gericht wird traditionell mit einer aromatischen Brühe sowie verschiedenen klassischen Beilagen serviert. Zu den typischen Beilagen gehören Apfelkren (eine Mischung aus geriebenem Apfel und Meerrettich), Schnittlauchsauce, Cremespinat und Röstkartoffeln oder Semmelkren. Die Kombination dieser Beilagen verleiht dem Gericht eine besondere Note und macht es zu einem kulinarischen Highlight der österreichischen Küche.

Die Zubereitung von Tafelspitz beginnt mit der Vorbereitung einer Brühe. In einem großen Topf wird Wasser zum Kochen gebracht und mit Gewürzen wie Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und Nelken sowie Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, Lauch und Petersilienwurzel aromatisiert. Der Tafelspitz wird in diese Brühe gegeben und bei geringer Hitze etwa 2-3 Stunden langsam geköchelt, bis das Fleisch zart ist.

Entstehungsgeschichte:

Das Gericht Tafelspitz hat eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Es wurde besonders durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich bekannt, der ein großer Liebhaber dieses Gerichts war. Der Kaiser bevorzugte einfache, aber schmackhafte Gerichte, und Tafelspitz passte perfekt in diese Kategorie. Durch seine Vorliebe für Tafelspitz wurde das Gericht in den Wiener Küchen immer populärer und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der österreichischen Küche.

Der Name "Tafelspitz" selbst leitet sich von der Form des Fleischstücks ab, das an einen "Spitz" oder eine "Spitze" erinnert. Traditionell wurde Tafelspitz in den Wiener Gasthäusern serviert, wo es bald als eines der besten Beispiele der Wiener Kochkunst galt. Die Methode des langsamen Garens in Brühe, kombiniert mit den klassischen Beilagen, hat das Gericht zu einem Symbol der österreichischen Kulinarik gemacht.

Heute ist Tafelspitz nicht nur in Österreich beliebt, sondern auch international als eines der bekanntesten Gerichte der österreichischen Küche anerkannt. Es wird oft an Festtagen oder besonderen Anlässen serviert und steht für die traditionelle Gastfreundschaft und Kochkunst Österreichs.


Schnelles Tafelspitz-Rezept

Zutaten:

  • 1,5 kg Tafelspitz (Rindfleisch aus der Hüfte)
  • 2 Liter Wasser
  • 2 Karotten
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lauchstange
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • 3 Nelken
  • Salz

Beilagen:

  • Apfelkren: 2 Äpfel, 2 EL frisch geriebener Meerrettich, 1 TL Zitronensaft, eine Prise Zucker
  • Schnittlauchsauce: 200 ml saure Sahne, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer
  • Cremespinat: 500 g Spinat, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 100 ml Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat
  • Röstkartoffeln: 500 g Kartoffeln, 2 EL Öl, Salz

Zubereitung:

  1. Brühe vorbereiten:

    • Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
    • Karotten, Sellerie und Lauch in grobe Stücke schneiden.
    • Zwiebel halbieren und die Schnittflächen in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
  2. Tafelspitz garen:

    • Das Fleisch in das kochende Wasser geben.
    • Geröstete Zwiebel, Karotten, Sellerie, Lauch, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Nelken und Salz hinzufügen.
    • Hitze reduzieren und das Fleisch bei schwacher Hitze etwa 2 Stunden köcheln lassen, bis es zart ist.
  3. Beilagen zubereiten:

    • Apfelkren: Äpfel schälen, reiben und mit Meerrettich, Zitronensaft und Zucker vermischen.
    • Schnittlauchsauce: Saure Sahne mit gehacktem Schnittlauch vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Cremespinat: Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Öl anbraten. Spinat hinzufügen und zusammenfallen lassen. Sahne einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
    • Röstkartoffeln: Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in Öl goldbraun braten. Mit Salz abschmecken.
  4. Servieren:

    • Den Tafelspitz aus der Brühe nehmen, in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten.
    • Mit etwas Brühe übergießen und zusammen mit den Beilagen servieren.

Tipp: Die Brühe kann als Suppe vorab serviert werden, garniert mit etwas Gemüse aus der Brühe und frischen Kräutern.



Tipps & Tricks für den perfekten Tafelspitz

  1. Fleischqualität:

    • Verwende hochwertiges, gut abgehangenes Rindfleisch. Das sorgt für den besten Geschmack und die zarteste Textur.
  2. Richtige Fettschicht:

    • Lass die Fettschicht auf dem Tafelspitz dran. Sie gibt Geschmack ab und sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt.
  3. Anrösten der Zwiebel:

    • Halbiere die Zwiebel und röste die Schnittflächen in einer Pfanne ohne Öl, bis sie dunkel sind. Das verleiht der Brühe eine schöne Farbe und ein intensives Aroma.
  4. Langsam garen:

    • Köchle den Tafelspitz bei niedriger Hitze. Ein sanftes Simmern sorgt dafür, dass das Fleisch zart bleibt und die Aromen sich gut entfalten.
  5. Gewürze und Gemüse:

    • Verwende frisches Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Lauch) und aromatische Gewürze (Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Nelken), um eine kräftige Brühe zu erhalten.
  6. Nicht zu viel Salz:

    • Salz erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzufügen, um zu vermeiden, dass die Brühe zu salzig wird. Lieber nachsalzen, wenn das Fleisch fast fertig ist.
  7. Brühe klären:

    • Um eine klare Brühe zu bekommen, schöpfe den Schaum, der sich beim Aufkochen bildet, regelmäßig ab.
  8. Ruhezeit:

    • Lass den Tafelspitz nach dem Kochen noch etwa 10-15 Minuten in der Brühe ruhen. Das Fleisch bleibt so saftiger und lässt sich besser schneiden.
  9. Schneiden:

    • Schneide den Tafelspitz gegen die Faser in dünne Scheiben. Das sorgt für eine zartere Textur.
  10. Brühe verwenden:

    • Nutze die Brühe, in der der Tafelspitz gekocht wurde, als Suppe oder Saucengrundlage. Sie ist reich an Geschmack und verleiht zusätzlichen Tiefgang.
  11. Beilagen vorbereiten:

    • Bereite die Beilagen rechtzeitig vor, damit alles gleichzeitig servierbereit ist. Klassische Beilagen wie Apfelkren, Schnittlauchsauce, Cremespinat und Röstkartoffeln runden das Gericht perfekt ab.
  12. Resteverwertung:

    • Reste des Tafelspitzes lassen sich hervorragend in Salaten oder Sandwiches weiterverwenden. Die Brühe kann als Basis für Suppen oder Saucen dienen.

Mit diesen Tipps und Tricks gelingt dir ein perfekter Tafelspitz, der durch seine Zartheit und den vollen Geschmack besticht. Guten Appetit!


Ist Tafelspitz gleich Picanha?

Nein, Tafelspitz und Picanha sind nicht identisch, aber sie sind ähnlich.

Unterschiede:

  • Herkunft:

    • Tafelspitz ist ein klassischer Cut der österreichischen Küche.
    • Picanha ist ein berühmter Cut in der brasilianischen Küche.
  • Lage:

    • Beide Cuts stammen aus dem hinteren Teil der Rinderhüfte.
    • Tafelspitz liegt eher seitlich, während Picanha aus dem oberen Teil des Rumpfes, nahe der Hüfte, geschnitten wird.
  • Fettschicht:

    • Beide Cuts haben eine ausgeprägte Fettschicht, die beim Grillen für zusätzlichen Geschmack sorgt.
  • Zubereitung:

    • Tafelspitz wird traditionell gekocht oder geschmort.
    • Picanha wird häufig gegrillt oder über offenem Feuer zubereitet.

Ähnlichkeiten:

  • Beide Cuts sind für ihre Zartheit und den intensiven Geschmack bekannt.
  • Sie können auf ähnliche Weise zubereitet werden, besonders wenn es ums Grillen geht.

Während Tafelspitz und Picanha ähnliche Cuts vom Rind sind und beide hervorragend zum Grillen geeignet sind, haben sie unterschiedliche kulinarische Ursprünge und Zubereitungstraditionen. Mit den richtigen Techniken kannst du jedoch beide Cuts perfekt grillen und genießen.




Autor: Bill von den Beefbandits
Bill von den Beefbandits
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