
Tomahawk vom Beefer – das Steak mit Showeffekt!
Tomahawk vom Beefer – außen karamellisiert, innen butterzart! Erfahre alles über Oberhitzegrill, Zubereitung & Tipps.
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Tomahawk vom Beefer: So gelingt das Steak mit 800 °C Oberhitze
Ein Tomahawk vom Beefer ist Steak-Show und Genuss pur: außen eine kräftige Kruste, innen saftig rosa und am Knochen serviert ein echter Hingucker. Durch die extreme Oberhitze von bis zu 800 °C bekommt das dicke Ribeye am Knochen in kürzester Zeit intensive Röstaromen.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du ein Tomahawk-Steak im Beefer richtig zubereitest, welche Kerntemperatur ideal ist, wie lange das Steak unter die Oberhitze kommt und worauf du beim Nachgaren achten musst.
Tomahawk vom Beefer auf einen Blick
- Fleisch: Tomahawk-Steak / Ribeye mit langem Knochen
- Gewicht: meist ca. 1–1,5 kg
- Beefer-Temperatur: bis zu 800 °C Oberhitze
- Beefen: ca. 60–90 Sekunden pro Seite
- Nachgaren: bei niedriger Temperatur bis zur gewünschten Kerntemperatur
- Ideal: Medium Rare bei ca. 52–54 °C
- Ruhezeit: 5–10 Minuten
Was ist ein Tomahawk-Steak?
Ein Tomahawk-Steak ist im Prinzip ein dick geschnittenes Ribeye bzw. Entrecôte mit extralangem Rippenknochen. Der lange Knochen sorgt für die typische Axt-Optik (Tomahawk) und macht das Steak auf dem Brett zum echten Showstück.
Durch den hohen Fleischanteil, die schöne Marmorierung und die Dicke eignet sich das Tomahawk besonders gut für starke Hitze und anschließendes Nachgaren. Genau deshalb funktioniert es im Beefer so gut.
Was ist ein Beefer?
Ein Beefer ist ein spezieller Oberhitzegrill, der mit Temperaturen von bis zu 800 °C arbeitet. Anders als bei einem klassischen Gas- oder Holzkohlegrill kommt die Hitze von oben – ähnlich wie beim Salamander in der Profiküche.
Diese extreme Oberhitze sorgt dafür, dass die Oberfläche des Steaks sehr schnell karamellisiert und eine kräftige Kruste bekommt. Das Innere bleibt dabei saftig und kann anschließend kontrolliert auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen werden.
Kurz gesagt: außen Kruste, innen saftig – genau dafür ist der Beefer gemacht.
Warum der Beefer perfekt für ein Tomahawk-Steak ist
Ein Tomahawk ist dick, stark marmoriert und bringt ordentlich Gewicht mit. Genau deshalb braucht es eine Zubereitung, die außen schnell Röstaromen erzeugt, ohne das Steak innen zu übergaren.
Durch die enorme Oberhitze bekommt dein Tomahawk in Sekunden eine intensive Kruste. Danach lässt du es langsam nachziehen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. So bekommst du den perfekten Mix aus kräftiger Kruste, saftigem Kern und echtem Steak-Showeffekt.
Woran erkennst du ein gutes Tomahawk für den Beefer?
Für den Beefer sollte dein Tomahawk vor allem eins haben: eine schöne Marmorierung. Das intramuskuläre Fett schmilzt bei der hohen Oberhitze leicht an und sorgt für Saftigkeit, Aroma und diesen buttrig-nussigen Steakgeschmack.
Achte außerdem auf eine gute Dicke, eine kräftige Fleischfarbe und einen sauberen Zuschnitt. Ein Tomahawk ist kein dünnes Minutensteak, sondern ein Premiumstück, das nach der starken Oberhitze langsam auf Temperatur ziehen darf.
Tomahawk vorbereiten
- Tomahawk ca. 1–2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen
- Auspacken und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen
- Leicht salzen
- Pfeffer erst nach dem Garen verwenden, da er bei extremer Hitze bitter werden kann
- Optional ganz leicht mit Öl bestreichen
Wichtig: Das Steak sollte vor dem Beefen nicht eiskalt sein. So gart es gleichmäßiger und lässt sich später besser auf die gewünschte Kerntemperatur bringen.
Tomahawk im Beefer zubereiten: Schritt für Schritt
- Beefer vorheizen: Den Beefer auf maximale Temperatur bringen. Je heißer die Oberhitze, desto besser die Kruste.
- Tomahawk beefen: Das Steak auf den Rost legen und möglichst nah unter den Brenner schieben. Pro Seite ca. 60–90 Sekunden beefen.
- Steak beobachten: Durch die Marmorierung kann Fett austreten. Wenn es zu stark aufflammt, das Steak etwas tiefer einschieben.
- Nachgaren: Danach das Tomahawk auf einer unteren Stufe im Beefer oder bei ca. 120 °C im Ofen auf die gewünschte Kerntemperatur ziehen lassen.
- Kerntemperatur messen: Das Thermometer in die dickste Stelle des Fleisches stecken, aber nicht direkt am Knochen messen.
- Ruhen lassen: Das Tomahawk 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft besser verteilt.
- Aufschneiden: Das Fleisch vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden.
Tipp: Mit einem guten Einstichthermometer triffst du den perfekten Garpunkt deutlich sicherer. Gerade bei einem dicken Tomahawk solltest du nicht nach Gefühl arbeiten.
Kerntemperatur für Tomahawk vom Beefer
| Garstufe | Kerntemperatur |
|---|---|
| Rare | 48–50 °C |
| Medium Rare | 52–54 °C |
| Medium | 56–58 °C |
| Medium Well | 60–62 °C |
Unser Tipp: Nimm das Tomahawk ruhig 1–2 °C vor der gewünschten Zieltemperatur aus der Hitze. Beim Ruhen zieht die Kerntemperatur noch leicht nach.
Häufige Fehler beim Tomahawk im Beefer
- Zu lange direkt unter der Oberhitze: Dann kann die Kruste verbrennen, bevor das Steak innen perfekt ist.
- Keine Kerntemperatur messen: Bei einem dicken Tomahawk ist Schätzen keine gute Idee.
- Direkt am Knochen messen: Das kann die Temperatur verfälschen.
- Zu früh anschneiden: Lass das Steak nach dem Garen kurz ruhen, damit es saftig bleibt.
- Pfeffer vor dem Beefen: Pfeffer kann bei 800 °C bitter werden. Besser erst nach dem Garen würzen.
Tomahawk richtig servieren
Am besten servierst du das Tomahawk auf einem Holzbrett. Schneide das Fleisch vom Knochen und anschließend in schöne Tranchen. So können sich alle am Tisch bedienen und der Knochen bleibt als Showelement auf dem Brett.
Dazu passen besonders gut:
- Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer
- Kräuterbutter
- Chimichurri
- Süßkartoffel-Pommes
- Ofengemüse
- knuspriges Brot

Warum das Beefbandits Tomahawk?
Das Tomahawk-Steak von Beefbandits stammt aus bestem Rinderrücken und ist ideal für den Beefer: dick geschnitten, saftig marmoriert und perfekt für starke Oberhitze.
Durch die Marmorierung schmilzt das Fett beim Beefen leicht an und sorgt für diesen intensiven, buttrig-nussigen Steakgeschmack. Genau das macht ein gutes Tomahawk aus: kräftige Kruste, saftiger Kern und richtig viel Aroma.
Egal ob US Black Angus, Simmentaler oder Wagyu – bei den Beefbandits bekommst du bestes Fleisch, das unter 800 °C zu echtem Steak-Gold wird.
Tomahawk vom Beefer – das Steak mit Showeffekt!
Zutaten & Zubereitung: Tomahawk Steak vom Beefer
Zutaten
- 1 Tomahawk-Steak, ca. 1–1,5 kg
- Salz und Pfeffer
- Etwas Öl oder Butter
- Optional: Kräuterbutter oder Chimichurri zum Servieren
Zubereitung
- Vorbereiten: Das Tomahawk-Steak ca. 1–2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und leicht salzen.
- Beefer vorheizen: Den Beefer auf maximale Hitze bringen, idealerweise ca. 800 °C.
- Beefen: Das Steak pro Seite ca. 60–90 Sekunden direkt unter den Brenner legen, bis eine kräftige Kruste entsteht.
- Nachgaren: Anschließend bei ca. 120 °C im Ofen oder auf der unteren Stufe im Beefer bis zur gewünschten Kerntemperatur ziehen lassen. Für Medium Rare sind ca. 52–54 °C ideal, für Medium ca. 56–58 °C.
- Ruhen lassen: Das Steak 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilt.
- Servieren: Das Tomahawk vom Knochen lösen, in Scheiben schneiden und mit Pfeffer, etwas Salz, Kräuterbutter oder Chimichurri servieren.
FAQ: Tomahawk vom Beefer
FAQ: Tomahawk vom Beefer
Wie lange braucht ein Tomahawk im Beefer?
Für die Kruste reichen meist ca. 60–90 Sekunden pro Seite direkt unter der Oberhitze. Danach muss das Tomahawk je nach Dicke und gewünschter Garstufe noch nachgaren.
Welche Kerntemperatur ist ideal für Tomahawk?
Für Medium Rare solltest du eine Kerntemperatur von ca. 52–54 °C anpeilen. Medium liegt bei ca. 56–58 °C.
Muss ich ein Tomahawk vor dem Beefer salzen?
Ja, du kannst das Tomahawk vor dem Beefen leicht salzen. Pfeffer solltest du erst nach dem Garen verwenden, da er bei extremer Hitze bitter werden kann.
Kann ich das Tomahawk komplett im Beefer garen?
Ja, du kannst es nach dem scharfen Beefen auf einer unteren Stufe im Beefer nachziehen lassen. Alternativ funktioniert das Nachgaren auch im Backofen bei ca. 120 °C.
Wo messe ich die Kerntemperatur beim Tomahawk?
Miss immer an der dicksten Stelle des Fleisches und nicht direkt am Knochen. Dort kann die Temperatur verfälscht sein.
Warum ist ein Tomahawk so gut für den Beefer geeignet?
Ein Tomahawk ist dick, stark marmoriert und bringt durch den Knochen ordentlich Showeffekt mit. Die extreme Oberhitze sorgt außen für eine starke Kruste, während das Steak anschließend langsam auf den perfekten Garpunkt gezogen wird.
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