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Wraps selber machen: einfaches Grundrezept

Wraps selber machen mit nur 5 Zutaten: einfaches Rezept für weiche Tortillas aus der Pfanne mit verschiedenen Füllungen!


Wraps selber machen: einfaches Grundrezept für weiche Tortillas

Wraps kannst du aus Mehl, Wasser, Öl, Salz und etwas Backpulver ganz einfach selber machen. Der Teig wird kurz geknetet, darf anschließend ruhen und wird dann dünn ausgerollt. In einer heißen Pfanne brauchen die einzelnen Wraps nur ungefähr eine Minute.

Die selbst gemachten Tortillas kannst du anschließend nach Lust und Laune füllen: mit würzigem Rinderhack, saftigem Chicken, Pulled Pork, Salat, Gemüse, Käse und deiner Lieblingssauce.


Wraps selber machen

Einfaches Grundrezept für weiche Wraps aus der Pfanne. Der Wrap-Teig besteht aus Mehl, Wasser, Öl, Salz und Backpulver und kann mit Fleisch, Salat, Gemüse und Sauce gefüllt werden.

Rezept von Beefbandits

  • Menge: 8 mittelgroße Wraps 
  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Backzeit: ca. 10 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 55 Minuten
  • Schwierigkeit: einfach


Zutaten für 8 Wraps

  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl oder Olivenöl
  • ca. 180 ml warmes Wasser
  • etwas Mehl für die Arbeitsfläche


Zubereitung

  1. Trockene Zutaten vermischen

    Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel gründlich vermischen.

  2. Öl und Wasser dazugeben

    Das Öl und zunächst etwa 160 ml warmes Wasser zum Mehl geben. Alle Zutaten mit einem Löffel oder den Knethaken einer Küchenmaschine vermischen. Nur bei Bedarf das restliche Wasser ergänzen.

  3. Wrap-Teig kneten

    Den Teig etwa fünf Minuten kneten, bis er glatt, weich und geschmeidig ist. Er darf leicht weich sein, sollte aber nicht stark an den Händen kleben.

  4. Teig ruhen lassen

    Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit etwas Öl bestreichen und abgedeckt ungefähr 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch entspannt sich der Teig und lässt sich leichter dünn ausrollen.

  5. Teig portionieren

    Den Teig in acht möglichst gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer kleinen Kugel formen und bis zur Verarbeitung abgedeckt liegen lassen.

  6. Wraps dünn ausrollen

    Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Jede Teigkugel möglichst dünn und rund auf einen Durchmesser von ungefähr 20 bis 22 Zentimetern ausrollen.

  7. Pfanne erhitzen

    Eine beschichtete Pfanne oder Gusseisenpfanne ohne zusätzliches Fett auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen.

  8. Wraps ausbacken

    Einen ausgerollten Teigfladen in die heiße Pfanne legen. Sobald sich nach ungefähr 30 bis 45 Sekunden Blasen bilden und die Unterseite leichte braune Stellen bekommt, den Wrap wenden. Die zweite Seite weitere 20 bis 30 Sekunden backen.

  9. Wraps weich halten

    Die fertigen Wraps sofort aufeinanderstapeln und in ein sauberes Küchentuch einschlagen. Der entstehende Dampf hält die Tortillas weich und biegsam.

  10. Wraps füllen

    Die warmen Wraps mit Sauce bestreichen und mit Fleisch, Salat, Gemüse und Käse belegen. Die untere Seite einklappen, anschließend die beiden Seiten über die Füllung rollen.


Was ist ein Wrap?

Ein Wrap ist ein dünner, weicher Teigfladen, der mit Fleisch, Gemüse, Salat, Käse und Sauce gefüllt und anschließend zusammengerollt wird.

Als Grundlage werden häufig Weizentortillas verwendet. Anders als knusprige Taco-Schalen sollen Wraps weich und flexibel bleiben, damit sie beim Falten und Essen nicht auseinanderbrechen.

Welche Zutaten braucht man für Wrap-Teig?

Ein einfacher Wrap-Teig kommt mit fünf Grundzutaten aus:

  • Weizenmehl
  • warmes Wasser
  • Öl
  • Salz
  • Backpulver

Hefe ist nicht notwendig. Wraps sollen dünn bleiben und werden nur sehr kurz in einer heißen Pfanne ausgebacken.

Welches Mehl eignet sich für selbst gemachte Wraps?

Normales Weizenmehl Type 405 lässt sich leicht verarbeiten und ergibt weiche, helle Tortillas. Auch Weizenmehl Type 550 funktioniert sehr gut und gibt dem Teig etwas mehr Struktur.

Für Vollkorn-Wraps kannst du einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Gib dann eventuell etwas mehr Wasser dazu, weil Vollkornmehl stärker quillt.

Warum muss der Wrap-Teig ruhen?

Während der Ruhezeit nimmt das Mehl die Flüssigkeit vollständig auf. Gleichzeitig entspannt sich der Teig und zieht sich beim Ausrollen weniger stark wieder zusammen.

Überspringst du diesen Schritt, lassen sich die Teigfladen schwerer dünn ausrollen und können beim Formen immer wieder kleiner werden.

Wie dünn muss man Wraps ausrollen?

Der ausgerollte Teig sollte ungefähr ein bis zwei Millimeter dünn sein. Die Arbeitsfläche darf leicht durch den Teig hindurchscheinen.

Zu dicke Wraps werden eher zu kleinen Fladenbroten. Sie lassen sich schlechter rollen und benötigen deutlich länger in der Pfanne.

Bei welcher Temperatur werden Wraps gebacken?

Die Pfanne sollte heiß sein, aber nicht stark rauchen. Bei zu niedriger Temperatur trocknet der Teig aus, bevor sich braune Stellen und Blasen bilden.

Ist die Pfanne dagegen viel zu heiß, verbrennen einzelne Stellen, während der restliche Teig noch roh wirkt. Mittlere bis hohe Hitze ist für die meisten Herdplatten die beste Einstellung.

Warum werden selbst gemachte Wraps hart?

Wraps werden meistens hart, wenn sie zu lange gebacken oder nach dem Backen offen liegen gelassen werden.

Damit sie weich bleiben:

  • den Teig sehr dünn ausrollen
  • die Pfanne gut vorheizen
  • jeden Wrap nur kurz backen
  • fertige Wraps sofort aufeinanderstapeln
  • den Stapel in ein Küchentuch einschlagen

Der eingeschlossene Dampf macht die Tortillas weich und biegsam.

Was kann man in Wraps füllen?

Für einen gut gefüllten Wrap brauchst du nicht zehn verschiedene Zutaten. Diese einfache Kombination funktioniert fast immer:

  1. Sauce: zum Beispiel Sour Cream, BBQ-Sauce, Burgersauce oder Joghurt-Dip
  2. Fleisch: Hackfleisch, Chicken, Pulled Pork, Gyros oder Steakstreifen
  3. Frische Zutaten: Salat, Tomaten, Gurke, Paprika oder Zwiebeln
  4. Extras: Käse, Mais, Bohnen, Avocado, Jalapeños oder Krautsalat

Fülle den Wrap nicht bis zum Rand. An den Seiten und am unteren Ende sollten jeweils einige Zentimeter Platz bleiben.

Wraps mit Rinderhackfleisch

Für klassische Tex-Mex-Wraps brätst du etwa 300 Gramm Beefbandits Rinderhackfleisch vollständig krümelig an.

Würze das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel und etwas Chili. Gib anschließend abgetropften Mais, Kidneybohnen und einige Löffel stückige Tomaten dazu.

Fülle die Wraps mit:

  • Tex-Mex-Hackfleisch
  • Salat
  • Tomaten
  • geriebenem Cheddar
  • Sour Cream
  • Avocado oder Guacamole
  • optional Jalapeños

Mehr passende Produkte findest du in der Beefbandits Kategorie Rindfleisch .

Schnelle Chicken-Wraps

Besonders schnell wird es mit dem bereits gegrillten und geschnittenen Beefbandits Chicken Kebab.

Erhitze das Fleisch portionsweise in einer heißen Pfanne, bis es vollständig heiß ist und an einigen Stellen leichte Röstaromen bekommt.

Fülle die Wraps mit:

  • warmem Chicken Kebab
  • Eisberg- oder Romanasalat
  • Tomaten
  • Gurke
  • roten Zwiebeln
  • Joghurt-Knoblauch-Sauce oder Tzatziki
  • optional Feta

Weitere passende Produkte findest du bei Beefbandits Hähnchenfleisch .

BBQ-Wraps mit Pulled Pork

Für einen amerikanischen BBQ-Wrap erwärmst du ungefähr 300 bis 350 Gramm Beefbandits Pulled Pork und zupfst es anschließend mit zwei Gabeln auseinander.

Mische nur so viel BBQ-Sauce unter das Fleisch, dass es saftig bleibt, aber nicht aus dem Wrap läuft.

Fülle die Tortillas mit:

  • Pulled Pork
  • BBQ-Sauce
  • Krautsalat
  • roten Zwiebeln
  • geriebenem Cheddar
  • Gewürzgurken
  • optional Jalapeños

Passende BBQ-Produkte findest du in der Kategorie Pulled Pork und mehr vom Schwein .

Wraps richtig füllen und rollen

Lege den Wrap auf die Arbeitsfläche und verteile die Füllung länglich etwas unterhalb der Mitte.

  1. Die untere Kante über die Füllung klappen.
  2. Die linke und rechte Seite zur Mitte einschlagen.
  3. Den Wrap von unten möglichst straff aufrollen.
  4. Mit der Naht nach unten auf den Teller legen.

Gib die Sauce zuerst auf den Wrap, aber nicht bis an den Rand. Sehr flüssige Saucen solltest du sparsam verwenden.

Wie verhindert man, dass Wraps durchweichen?

Sehr feuchte Zutaten lassen den Teig schnell weich und instabil werden. Beachte deshalb folgende Punkte:

  • Salat nach dem Waschen gründlich trocknen.
  • Tomaten nicht direkt auf den Teig legen.
  • Mais und Bohnen gut abtropfen lassen.
  • Krautsalat vor dem Einfüllen leicht abtropfen lassen.
  • Fleisch nicht mit zu viel Sauce vermischen.
  • Wraps erst kurz vor dem Essen füllen.

Eine dünne Schicht Salat zwischen Teig und warmer Füllung schützt den Wrap zusätzlich vor Feuchtigkeit.

Wraps knusprig anbraten

Du kannst den fertig gerollten Wrap noch einmal mit der Naht nach unten in eine heiße Pfanne legen. Brate ihn ohne oder mit sehr wenig Öl von beiden Seiten an.

Dadurch wird die Außenseite leicht knusprig, der Käse im Inneren schmilzt und der Wrap hält besser zusammen.

Selbst gemachte Wraps vorbereiten

Du kannst den Teig bereits einige Stunden vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Nimm ihn ungefähr 30 Minuten vor dem Ausrollen heraus.

Fertig gebackene Wraps kannst du ebenfalls vorbereiten:

  1. Wraps vollständig abkühlen lassen.
  2. Zwischen die einzelnen Fladen etwas Backpapier legen.
  3. Luftdicht verpacken.
  4. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Wie lange sind selbst gemachte Wraps haltbar?

Luftdicht verpackt halten sich die ungefüllten Wraps ungefähr zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Bereits gefüllte Wraps solltest du möglichst frisch essen. Salat, Tomaten und Sauce geben mit der Zeit Feuchtigkeit ab und machen den Teig weich.

Kann man Wraps einfrieren?

Ja, ungefüllte Wraps lassen sich sehr gut einfrieren. Lege zwischen die einzelnen Teigfladen jeweils ein Stück Backpapier und verpacke den Stapel luftdicht.

Zum Auftauen nimmst du nur die benötigte Menge heraus. Erwärme die Tortillas anschließend kurz in der Pfanne, Mikrowelle oder im Backofen.

Wraps wieder aufwärmen

In der Pfanne

Erwärme jeden Wrap ungefähr 15 bis 20 Sekunden pro Seite in einer trockenen Pfanne.

In der Mikrowelle

Lege die Wraps auf einen Teller und decke sie mit einem leicht feuchten Küchenpapier ab. Erwärme sie nur kurz, damit sie nicht zäh werden.

Im Backofen

Wickle mehrere Wraps gemeinsam in Backpapier oder Aluminiumfolie und erwärme sie bei etwa 150 °C für fünf bis acht Minuten.


Die häufigsten Fehler beim Wraps selber machen

Der Teig klebt stark

Der Teig enthält etwas zu viel Wasser. Gib esslöffelweise Mehl dazu, bis er weich bleibt, aber nicht mehr stark an den Händen haftet.

Der Teig lässt sich nicht ausrollen

Der Teig hatte nicht ausreichend Zeit zum Ruhen. Decke ihn noch einmal ab und lasse ihn weitere 15 Minuten entspannen.

Die Wraps werden trocken und hart

Die Teigfladen waren zu lange in der Pfanne. Backe sie nur, bis sich leichte braune Stellen zeigen, und lege sie anschließend sofort unter ein Küchentuch.

Die Wraps reißen beim Rollen

Der Teig wurde zu dick ausgerollt, zu lange gebacken oder ist vollständig ausgekühlt. Erwärme harte Wraps vor dem Füllen kurz.

Die Füllung fällt heraus

Der Wrap wurde zu voll gepackt. Verwende weniger Füllung und lasse an den Rändern ausreichend Platz zum Einschlagen.

Der Wrap wird matschig

Die Füllung enthält zu viel Flüssigkeit. Lasse Gemüse, Bohnen und Krautsalat besser abtropfen und verwende Saucen etwas sparsamer.


Weitere Beefbandits Wrap-Rezepte

Du willst nicht beim Grundrezept aufhören? Dann findest du im Beefbandits Magazin weitere Ideen:


FAQ zum Wraps selber machen

Kann man Wraps ohne Backpulver machen?

Ja. Das Backpulver macht den Teig etwas weicher und lockerer, ist aber nicht zwingend notwendig. Ohne Backpulver werden die Tortillas meist etwas dünner und kompakter.

Kann man Wraps mit Olivenöl machen?

Ja. Olivenöl gibt dem Teig einen leicht mediterranen Geschmack. Für möglichst neutrale Wraps verwendest du Raps- oder Sonnenblumenöl.

Wie viele Wraps rechnet man pro Person?

Als Hauptgericht kannst du mit ungefähr zwei mittelgroßen Wraps pro erwachsener Person rechnen. Bei sehr üppiger Füllung oder zusätzlichen Beilagen reicht häufig etwas weniger.

Kann man Wrap-Teig am Vortag zubereiten?

Ja. Bewahre den Teig luftdicht abgedeckt im Kühlschrank auf. Lasse ihn vor dem Portionieren und Ausrollen ungefähr 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Kann man die Wraps kalt essen?

Ja. Selbst gemachte Wraps eignen sich auch für Schule, Büro und Picknick. Verwende für kalte Wraps möglichst wenig flüssige Sauce und gut abgetropfte Zutaten.

Was ist der Unterschied zwischen Wraps und Tortillas?

Die Tortilla ist der dünne Teigfladen. Wird dieser Fladen gefüllt und eingerollt, wird das fertige Gericht meistens als Wrap bezeichnet.

Welches Fleisch eignet sich für Wraps?

Gut geeignet sind Hackfleisch, Hähnchen, Pulled Pork, Gyros, Dönerfleisch und dünn geschnittene Steakstreifen. Das Fleisch sollte warm, saftig und in mundgerechte Stücke geschnitten sein.


Wraps selber machen ist einfacher als gedacht

Für selbst gemachte Wraps brauchst du nur Mehl, Wasser, Öl, Salz und etwas Backpulver. Entscheidend sind eine ausreichende Ruhezeit, sehr dünn ausgerollter Teig und eine kurze Backzeit in der heißen Pfanne.

Staple die fertigen Tortillas sofort unter einem Küchentuch. Dadurch bleiben sie weich und lassen sich später problemlos mit Rinderhack, Chicken, Pulled Pork, Gemüse und Sauce füllen.

Weitere Fleischideen für deine nächste Wrap-Runde findest du bei den Beefbandits Kategorien .


Wraps selber machen: einfaches Grundrezept

Autor: Marco von den Beefbandits

Marco ist Gründer und Geschäftsführer der Beefbandits sowie leidenschaftlicher Griller und Food-Creator. 

Bekannt wurde er vor allem durch seinen YouTube-Kanal „ehrlichesessen“, auf dem er seit 2012 Rezepte, Produkttests und Tipps rund um Burger, Grillen, BBQ und gutes Essen mit seiner Community teilt.

Seine langjährige Erfahrung aus Social Media, TV-Auftritten bei RTL, SAT.1 und Kabel Eins sowie unzähligen Grill- und Kochprojekten fließt direkt in die Rezepte, Produkte und Ratgeber der Beefbandits ein.

Marco ist der Mann für ehrliches Essen, saftige Burger, Pizza, Snacks und schnelle oder bodenständige Rezepte wie bei Muttern.

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